Allergie

Bei Menschen mit einer Allergieerkrankung ist das Immunsystem übereifrig: Es hält an sich harmlose Stoffe für gefährlich. Diese allergieauslösenden Stoffe werden Allergene genannt. Es gibt eine Vielzahl an Allergien, z.B. Pollen-, Hausstaubmilben-, Tierhaar- oder Schimmelpilzallergie. Für eine gesicherte Diagnose kommen etwa Haut- und Bluttests zur Anwendung. Die Therapie besteht meist aus Allergenvermeidung bzw.-reduktion und Medikamenten. Bei der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) wird der Körper darauf trainiert, die jeweiligen Allergene nicht mehr als „Feinde“ einzustufen:

 

Wussten Sie, dass Nährstoffe bei bestimmten Problemen oder Symptomen eingesetzt werden können?

 

Alternativ können Sie präventiv und während der Allergie Ihren Körper und Ihr Immunsystem mit hochwertigen Mikronährstoffen unterstützen.

 


Inhalt

  • Beispiel 
  • Die klassische Allergietherapie
  • Vorschläge & Informationen über eine Mikronährstoff-Alternative
  • Prävention & Tipps   
  • Fazit

 


Beispiel

POLLENALLERGIE – Wie können Bakterien und Mikronährstoffe die Symtome lindern?

Wie bei allen allergischen Reaktionen handelt es sich bei der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) um eine Überreaktion des Immunsystems auf einen Fremdstoff (Allergen). Bei Allergikern täuscht sich der Körper und schätzt eine harmlose Fremdsubstanz (z. B. Blütenpollen) als gefährlich ein. Um den „Eindringling“ zu bekämpfen, werden die Abwehrprozesse in Gang gesetzt:

  1. Unser Immunsystem löst eine unnötige Abwehrreaktion aus, bei der Abwehrmoleküle – Immunglobuline oder Antikörper genannt – gebildet werden, die ein körperfremdes, aber harmloses Molekül (z. B. Pollenbestandteil) ganz gezielt erkennen/binden können. Bei Allergien sind meist sogenannte IgE-Antikörper im Spiel, die auf der Oberfläche von Mastzellen verteilt werden. Dies dauert ca. 1 Woche.
  2. Erst wenn sich beim erneuten Kontakt Allergene an die mastzellgebundenen IgE-Antikörper binden, wird die allergische Reaktion ausgelöst. Dies passiert sehr schnell: Zuerst setzt die Mastzelle Botenstoffe wie Histamin und Zytokine frei. Das wiederum führt zu einer lokalen Entzündung, welche signalisiert, dass hier ein Eindringling bekämpft werden muss.
  3. Diese lokale Entzündungsreaktion führt dann zu den typischen Symptomen einer z. B. einer Blütenpollenallergie.

Bei Allergikern lösen banale körperfremde Stoffe eine Immunantwort aus. Die erstmalige Reaktion des Immunsystems wird als Sensibilisierung bezeichnet. Zu einer allergischen Reaktion kommt es nach einem erneuten Kontakt.

 


Die klassische Allergietherapie

Viele Allergiker müssen zur Pollenflugzeit täglich Medikamente einnehmen, um die lästigen Symptome zu lindern. Je nach Beschwerden werden Antihistaminika oder Kortisonpräparate (teilweise sogar verschreibungspflichtige) eingenommen oder Augentropfen bzw. Nasensprays eingesetzt.

 


Vorschläge & Informationen über eine Mikronährstoff-Alternative

Mikronährstoffe bei allergischer Rhinitis, die helfen, Symptome einer allergischen Rhinitis zu lindern:

  • Vitamin C spielt eine wichtige Rolle bei Allergien. Als Antioxidans kann Vitamin C Zellen vor den Auswirkungen der allergischen Reaktion schützen. Vitamin C kann zudem die Abbaugeschwindigkeit von Histamin erhöhen, sodass es weniger lang wirken kann, und reduziert die Histamin-Bildung. Oft wird bei mit Allergieerscheinungen im Zusammenhang stehenden Blutspiegelmessungen ein Vitamin-C-Mangel festgestellt.
  • Kalzium, wenn begleitend verabreicht, kann allergische Reaktionen reduzieren aufgrund des stabilisierenden Effektes auf die Zellmembran. 
  • Zudem können Zink und Vitamin D in hohen Dosierungen das Immunsystem in Bezug auf eine Allergie positiv beeinflussen.

 


Prävention & Tipps      

So lässt sich der Frühling trotz Allergie genießen:                                                                                                     

  • Während der Pollensaison empfiehlt es sich, jeweils nur kurz zu lüften; bei Regenphasen oder wenn Pollengitter am Fenster angebracht sind, kann länger gelüftet werden 
  • Kleidung, welche tagsüber getragen wurde, nicht im Schlafzimmer aufhängen 
  • Haare vorzugsweise abends vor dem Zubettgehen waschen, damit sie von Pollen befreit werden 
  • Regelmäßig Nasenspülungen zur Pflege der Nasenschleimhäute und zur Befreiung der Nase von Pollen durchführen
  • Bettwäsche regelmäßig waschen 
  • Bettwäsche und Kleider zum Trocknen nicht im Freien aufhängen 
  • Sonnenbrille nicht nur zum Schutz vor der Sonne, sondern auch vor Pollen tragen 
  • Den aktuellen Pollenflug regelmäßig auf den Social Media Kanälen prüfen
  • Körperliche Aktivitäten im Freien vorzugsweise frühmorgens, in Höhenlagen oder kurz nach Regenphasen ausüben
  • Spaziergänge entlang frisch gemähter Wiesen meiden
  • Vorbereitung auf die Pollensaison bereits früh beginnen
  • Ferien bewusster planen, z. B. am Meer oder im Gebirge, da der Pollenflug dort allgemein viel schwächer ist
  • Benutzen Sie Papiertaschentücher nur einmal
  • Es kann durchaus vorkommen, dass zusammen mit Heuschnupfen eine Kreuzallergie gegenüber anderen Substanzen entwickelt werden kann.

 


Fazit

Heute gibt es durchaus wirkungsvolle natürliche Alternativen für die Behandlung von Heuschnupfen.

Es lohnt sich, diese natürlichen Varianten auszuprobieren.