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Ashwagandha

Ashwagandha (Withania somnifera), auch bekannt als Schlafbeere, Winterkirsche oder indischer Ginseng, ist eine der bedeutendsten Heilpflanzen der ayurvedischen Medizin. Seit über 3.000 Jahren wird sie traditionell eingesetzt, um Stress zu reduzieren, Energie zu steigern und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern und gehört zu den adaptogenen Pflanzen, denen stressmodulierende Wirkungen zugeschrieben werden.

Allgemeine Information

WITHANIA SOMNIFERA – EINE AUSDAUERNDE UND ROBUSTE PFLANZE

  • Nachtschattengewächs (Solanaceae)
  • Bekannte Synonyme: Ashwagandha, Pferdewurzel, Schlafbeere, indischer Ginseng
  • Beheimatet in Indien, China, Afrika und Südeuropa
  • Immergrüner, trockenheitsresistenter Strauch von 30 bis 150 cm Höhe
  • Runde rote Beeren, welche nach der Blütezeit von Juni-September reifen

ASHWAGANDHA – JAHRTAUSENDLANGE TRADITION ALS ADAPTOGEN

  • Traditionelle Anwendungen seit 100 v. Chr. dokumentiert
  • In der Ayurveda-Literatur wird Ashwagandha «Stärkungsmittel für Krieger» genannt
  • Verwendet werden vor allem wässrige Extrakte (Pulver oder Tee), aber auch
  • alkoholische Extrakte, Tinkturen, topische Salben und angereicherte Lebensmittel sind in der Literatur beschrieben
  • Die populärste Form ist bis heute der wässrige Wurzelextrakt
  • Die getrocknete Wurzel wird in der indischen Ayurveda-Lehre bis heute zur Behandlung von Erschöpfung, Impotenz, Stress und Reizbarkeit eingesetzt

Inhaltsstoffe

Die insbesondere in den Beeren vorkommenden Alkaloide gelten als toxisch und finden beim Menschen keine Verwendung. Die Wurzel enthält durch ihren hohen Gehalt an verschiedenen Withanoliden (typische sekundäre Pflanzenstoffe, Steroidlactone) und weiteren Inhaltsstoffen ein potentes Vielstoffgemisch. Die Wurzelextrakte und darin enthaltene Withanolide zeigen unter anderem positive Wirkungen auf Stress, Schlafqualität, Kognition,
Entzündungen und Immunsystem.


Was ist ein Adaptogen?

Der Begriff „Adaptogen” wurde bereits im Jahr 1969 von Brekhman und Dardymov definiert. Adaptogene sind meist pflanzliche Zubereitungen mit einem breiten und unspezifischen Wirkungsspektrum. Sie fördern die Anpassungsfähigkeit des Körpers an physische, emotionale und biochemische Belastungen, unterstützen die Homöostase (inneres Gleichgewicht) des Organismus und gelten bei sachgemässer Anwendung als gut verträglich und sicher.


Mögliche Anwendungsgebiete

  • Erhöhung der Widerstandskraft und Leistungsfähigkeit während stressigen Phasen, z. B.:
    – Herausfordernde Zeiten im Beruf/Privatleben
    – vor/während Prüfungssituationen, Sport-Wettkämpfen
  • Erschöpfungszustände
  • Stress-induzierte Fatigue
  • Verbesserung Schlafqualität (v. a. in stressigen Zeiten)
  • Hormonelle Dysbalancen
  • "Healthy Aging" (Vitalität, Stressresilienz und geistiger Leistungsfähigkeit im Alter)

Sicherheit und Dosierung

  • Es sollten nur standardisierte, hochwertige Extrakte eingesetzt werden.
  • Wurzelextrakte gelten im Vergleich zu Blattextrakten als deutlich sicherer, besser verträglich und sind umfassender untersucht.
  • Einzelne Fallberichte schildern erhöhte Leberenzymwerte nach Einnahme von Ashwagandha > 600mg/d über mehr als 3 Monate. Bei bestehender eingeschränkter Leberfunktion wird daher vom Einsatz von Ashwagandha abgeraten (v. a. in höherer Dosierung und langfristig).
  • Bei bestehenden Schilddrüsenproblemen und Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten: Ashwagandha v. a. in höheren Dosierungen (>= 300 mg Extrakt/Tag) nur unter Absprache mit dem Arzt einsetzen.
  • Für die Anwendung bei Kindern fehlen adäquate Indikationen und Daten. Bei Schwangeren und Stillenden fehlen klinische Studien. => Anwendung wird nicht empfohlen.
  • Bei der Einnahme von Einzeldosen über 500 mg und über längere Zeit (> 3-6 Monate) können Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit auftreten. => Höhere Dosen über den Tag verteilt einnehmen.

Häufig gestellte Fragen

Macht Ashwagandha müde?

Nein, die Verbesserung der Schlafqualität wird indirekt durch die Senkung des Cortisolspiegels erlangt, und nicht durch sedative Effekte. Schlechter Schlaf führt zu Stress und Stress wiederum zu schlechtem Schlaf. Dieser Kreis wird durchbrochen.


Sind Adaptogene eine neue Erkenntnis?

Nein, die adaptogenen Eigenschaften von Pflanzen wie Safran, Rhodiola, Ginseng, Ashwagandha sind teilweise seit Jahrtausenden bekannt. 

Wie schnell ist ein Effekt feststellbar?

Abhängig davon, welche synergistischen Kombinationen – beispielsweise mit Mikronährstoffen – eingesetzt werden, kann der Zeitpunkt des Wirkeintritts positiv beeinflusst werden. In der Regel geht man von 2-4 Wochen aus.

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