Stress im Alltag - wenn der Körper und Geist unter Druck geraten.
Der Tag beginnt mit einem vollen Terminkalender, das Smartphone meldet bereits die ersten Nachrichten, und noch bevor der erste Kaffee getrunken ist, fühlt man sich innerlich angespannt. Im Laufe des Tages reiht sich Aufgabe an Aufgabe, Pausen bleiben oft auf der Strecke. Am Abend ist man zwar müde, kommt aber trotzdem nur schwer zur Ruhe.
Stress gehört für viele Menschen zum Alltag. Kurzfristig kann er leistungsfördernd wirken. Hält er jedoch über längere Zeit an, fehlt dem Körper die Zeit zur Regeneration – und das kann sich auf das Wohlbefinden, die Energie und innere Balance auswirken. Umso wichtiger ist es, die eigenen Stressreaktionen zu erkennen, verstehen und den Körper gezielt zu unterstützen.
Ist Stress immer negativ & wie entsteht er?
Es ist zwischen EU-Stress und DIS-Stress zu unterscheiden. Ersterer wird als positiver Stress bezeichnet, die Emotion des Frisch-Verliebt-seins kann hier als Beispiel herangezogen werden. Im Falle von Burnout handelt es sich um DIS-Stress, also negativen Stress, der für körperliche Wohlbefinden nicht förderlich ist und zu gesundheitlichen Schäden führen kann.
Die Stressreaktion wird biochemisch durch Hormone, wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgelöst und gesteuert. Die körperliche Reaktion ist ein steigender Puls und Blutdruck sowie ein höherer Blutzuckerspiegel. Auf Dauer ist dieser Zustand schädlich und der chronische Stress kann zu Folgeerkrankungen führen.
Was im Körper bei Stress passiert
Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Herausforderungen. In belastenden Situationen werden Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet. Sie sorgen dafür, dass Energie schnell verfügbar ist, die Aufmerksamkeit steigt und der Körper leistungsbereit ist.
Problematisch wird es, wenn dieser Zustand über längere Zeit anhält. Dann bleibt der Körper dauerhaft in Alarmbereitschaft. Regenerationsprozesse treten in den Hintergrund, Nährstoffreserven werden stärker beansprucht und das innere Gleichgewicht kann aus dem Lot geraten. Typische Begleiterscheinungen sind innere Unruhe, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen.
Symptome von Stress
in häufiges Anzeichen für eine Burn-Out-Erkrankung kann chronischer Stress sein. Dieser zeigt sich üblicherweise durch Symptome wie
- Erschöpfung
- Müdigkeit
- Energielosigkeit
- Störungen der Konzentrationsfähigkeit.
Weitere häufige Symptome bei langfristigem Stress oder Burnout können Schlafstörungen, Infektanfälligkeit, erhöhtes Herzinfarkt-Risiko (Interheart-Studie 2004), verminderte Libido, Verdauungsprobleme und vorzeitiges Altern sein.
Behandlung von Stress
Eine standardisierte Behandlung für Personen, die an Burnout erkrankt ist, gibt es jedoch nicht. Es ist meist notwendig individuell auf die/den Erkrankte/n einzugehen.
Nichtmedikamentöse Strategien:
- Stressquellen privater oder beruflicher Natur eliminieren
- Verbesserung der Work-Life-Balance
- Genussmittelkonsum (Alkohol, Tabak) reduzieren
- Umstellung auf hochwertige Ernährung (frisches Gemüse, Früchte, hochwertige Eiweißquellen)
- Autogenes Training, Entspannungspraktiken
- Sport betreiben
Medikamentöse Strategien:
- Chemische Mittel (Tranquilizer, spannungslösende Mittel)
- Naturheilmittel (pflanzlich oder homöopathisch)
- Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelement und Aminosäuren)
Mikronährstoffe und Pflanzenextrakte als Unterstützer in stressigen Phasen
In Phasen erhöhter Belastung steigt der Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen. Eine gute Versorgung kann dazu beitragen, den Körper bei seinen Anpassungsprozessen zu unterstützen.
B-Vitamine
B-Vitamine sind an zahlreichen Prozessen im Nervensystem und Energiestoffwechsel beteiligt. Sie unterstützen unter anderem die normale Funktion von Nerven und Psyche. Gerade bei anhaltendem Stress werden B-Vitamine vermehrt benötigt, da sie in vielen stressbedingten Stoffwechselprozessen eingebunden sind. Eine ausgewogene Versorgung mit allen acht B-Vitaminen ist daher besonders wichtig.
Ashwagandha-Extrakt
Ashwagandha ist eine traditionelle Pflanze, die seit Jahrhunderten in der ayurvedischen Gesundheitslehre eingesetzt wird. Sie zählt zu den sogenannten adaptogenen Pflanzen. Diese werden unter anderem dafür genutzt, den Körper bei der Anpassung an Stresssituationen zu unterstützen und das innere Gleichgewicht zu fördern. Ashwagandha-Extrakte werden häufig in Phasen erhöhter Belastung eingesetzt, in denen Ruhe und Ausgleich schwerfallen.
Magnesium
Magnesium ist ein zentraler Mineralstoff für die Muskeln und das Nervensystem. Es trägt zur normalen Muskelfunktion bei und unterstützt die Reizweiterleitung in den Nerven. In stressigen Phasen kann der Magnesiumbedarf steigen, da Stress die Ausscheidung erhöhen kann. Eine ausreichende Versorgung kann helfen, innere Anspannung auszugleichen und die körperliche Entspannung zu unterstützen.
Unterstützung durch Mikronährstoffe
Um das biochemische Gleichgewicht wiederherzustellen, kann die Hinzunahme von Mikronährstoffen unterstützend wirken.
| Nährstoff | Empfohlene Tagesdosis | Erläuterung | ||
| Vitamin B-Komplex | Komplett Formel mit: 10-75 mg Vitamin B1, B2, B6, B12, Niacin, Pantothensäure und Folsäure (0,4 - 0,8 mg) | Erhöhter B-Vitamin-Bedarf in stressigen Zeiten. Müdigkeit und Erschöpfung können Zeichen eines B-Vitamin-Mangels sein | ||
| Vitamin C | 1 - 3 g aufteilbar morgens/abends oder 1x mit time-release-Formel | Wird bei Stress vermehrt verbraucht; vermag die Stressreaktion des Körpers zu nivellieren (reduzierte Cortison-Ausschüttung; auch im Sport). | ||
| Magnesium | 300 - 600 mg | Wirkt spannungslösend und oft wird oft in Kombination mit Vitamin B6 konsumiert | ||
| Coenzym Q10 | 60 - 300 mg | Unterstützend für die Herz-Kreislauf-Funktion und den Energiestoffwechsel. |
Was im Alltag hilft, Stress besser zu bewältigen
Neben der Versorgung mit Mikronährstoffen und Pflanzenextrakten spielt der Lebensstil eine entscheidende Rolle. Kleine Veränderungen im Alltag können bereits spürbare Effekte haben.
Praktische Tipps für stressige Tage:
- Regelmässige Mahlzeiten mit frischen, nährstoffreichen Lebensmitteln stabilisieren Energie und Konzentration.
- Kurze Bewegungseinheiten wie Spaziergänge oder sanftes Dehnen helfen, Stress abzubauen.
- Bewusste Atempausen – selbst wenige Minuten – können das Nervensystem beruhigen.
- Feste Ruhezeiten am Abend unterstützen die Entspannungsphase und fördern die Regeneration.
- Ausreichender Schlaf ist eine der wichtigsten Grundlagen für Stressresistenz.
Wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll sein kann
In bestimmten Lebenssituationen – etwa bei hoher beruflicher Belastung, familiären Herausforderungen oder intensiven Lern- oder Trainingsphasen – kann es schwierig sein, den erhöhten Nährstoffbedarf allein über die Ernährung zu decken. Eine gezielte Ergänzung mit ausgewählten Mikronährstoffen und Pflanzenextrakten kann helfen, mögliche Versorgungslücken zu schliessen und den Körper in stressigen Phasen zu begleiten.
Fazit
Stress lässt sich nicht immer vermeiden – doch der Umgang damit lässt sich beeinflussen. Wer die Signale des Körpers ernst nimmt, auf ausreichend Regeneration achtet und ihn mit wichtigen Mikronährstoffen unterstützt, schafft eine gute Grundlage für die innere Ruhe, Belastbarkeit und Wohlbefinden. So wird es leichter, auch in fordernden Zeiten im Gleichgewicht zu bleiben.
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